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756 Menschen fordern die Sanierung des Radweges

Zwischen Kreuzau und Niederau: Initiatoren von der ProRad AG Düren haben die Petition an den Düsseldorfer Landtag weitergeleitet

Kreuzau. 756 Personen haben sich in einer Online-Petition für die Erneuerung des Radweges zwischen Kreuzau und Niederau entlang der L 249 ausgesprochen. Diese Petition übergaben die Initiatoren von der ProRad Arbeitsgemeinschaft Düren an den Ausschuss des Düsseldorfer Landtags.

300 Radfahrer

Der Radweg, der täglich von fast 300 Radfahrern genutzt wird, befindet sich nach Ansicht von Rob Maris und Jens Veith von der Arbeitsgemeinschaft in einem sehr bedenklichen Zustand. Wurzelhebungen, kleinere geflickte Kantenabbrüche, Asphaltschäden an Querfugen und Rissen sowie allgemeine Unebenheiten kennzeichnen die rund 850 Meter lange Strecke. „Angesichts der vielen Radfahrer, die ihn täglich benutzen, und seines schlechten Zustandes ist er der Radweg im Kreis, bei dem der Sanierungsbedarf am dringendsten ist“, betonen die überzeugten Radfahrer aus Kreuzau und Üdingen.

Bisher scheiterte die Sanierung des 30 bis 40 Jahre alten Weges, dessen Betonfahrbahn vor rund zwei Jahrzehnten gefräst worden war und eine dünne Asphaltdecke erhalten hatte, am Geld. Auch das NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr stuft ihn als sanierungsbedürftig ein. Allerdings wurden bisher andere Erhaltungsmaßnahmen als dringender angesehen.

Für Rob Maris und Jens Veith war gerade in diesem Jahr der richtige Zeitpunkt gekommen, den Weg zu sanieren: „In Kreuzau wird die Landstraße aufwendig erneuert, da hätte man den gefährlichen Radweg, auf dem es auch immer wieder wegen seiner schlechten Beschaffenheit zu Stürzen kommt, gleichzeitig erneuern können.“

14 000 Pkw und Lkw

Denn: Weil wegen der Sperrung der L 249 in Kreuzau seit Monaten nicht mehr über 14 000 Pkw und Lkw täglich die Strecke befahren, wären bedeutend weniger Autofahrer von den Auswirkungen der Sanierungsarbeiten zwischen Kreuzau und Niederau betroffen gewesen als es in 2018 der Fall sein würde. Denn die Hoffnung der Petitions-Initiatoren, die bis Ende des Jahres eine Antwort aus Düsseldorf erwarten, ist die, dass die Sanierung des Radweges in zwei Jahren endlich in Angriff genommen wird. (sis)

03.11.2016 / Dürener Nachrichten / Seite 17 / Lokales Düren