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Das eigene Auto so oft wie möglich stehen lassen

Katholikenrat der Region Düren beteiligt sich zum 22. Mal an der Aktion „Autofasten“. Fahrradrundfahrt und „Fußdemo“.

Düren Unter dem Motto „Autofasten im Bistum Aachen“ hat der Katholikenrat der Region zum 22. Mal aufgerufen, gerade die Fastenzeit zu nutzen, um das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren. Im Aufruf der Kirchen heißt es unter anderem: „Überdenken Sie in der Fastenzeit den eigenen Lebensstil, um das Leben bewusster zu gestalten. Leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Gestalten Sie für unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft.“

Was damit unter anderem gemeint ist, erläuterten bei einer Veranstaltung auf dem Wirteltorplatz unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Larue (CDU) verschiedene Redner: etwa ein gemeinsamer Fußweg mit Nachbarkindern zur Schule, kleinere Einkäufe mit dem Fahrrad, der Weg zur Arbeit mit Bus oder Bahn.

Roncalli-Haus beteiligt sich

Neben den kirchlichen Gruppen beteiligten sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC), Fahrradhändler, ein E-Bike-Verleih sowie das Roncalli-Haus, das regelmäßig in den Sommerferien eine Fahrrad-Ferienfreizeit für Jugendliche durchführt. Auch die Dürener Kreisbahn war mit einem Info-Stand vertreten. Nachdem die Veranstaltung mit einer Fahrradrundfahrt begonnen hatte, startete zum Abschluss eine „Fußdemo“ quer durch die Stadt.

Jeder kann mitmachen

Bei der Aktion „Wir bewegen uns für das Klima“ kann jeder mitmachen. Gruppen, Familien, Einzelpersonen, Schulklassen und Vereine sind aufgerufen, Auto-Kilometer zu sparen. Nach der Anmeldung unter www.autofasten-im-bistum-aachen.de kann man registrieren, wie viele Kilometer man in der Aktionszeit noch bis zum 20. April gespart hat.

10.04.2019 / Dürener Nachrichten / Seite 15 / LOKALES