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Ein Tummelplatz für Kreativität

Buntes Treiben auf dem „Markt in Marrakesch“ in der Grundschule in Loverich

Baesweiler. Feine Sache, so ein fliegender Teppich. Macht die Fortbewegung gleich viel leichter. Und die Fantasie beflügelt er obendrein. Kein Wunder also, dass auch dieses luftig-leichte Transportmittel auf dem Bau- und Bastelplan der Grundschüler in Loverich stand, die sich eine ganze Woche lang dem bunten Treiben auf einem „Markt in Marrakesch“ gewidmet haben.

Kulturelle Vielfalt

Mit fachlicher Unterstützung der Jugendkunstschule „Aber Hallo“ – und finanzieller vom Förderverein der Schule – haben die Schüler in Sachen Kreativität ein ordentliches Ausrufezeichen gesetzt. So soll es sein, schließlich hat sich die Settericher St.-Andreas- Gemeinschaftsgrundschule mit ihrem Teilstandort in Loverich auf die Fahnen geschrieben, eine „Kultur.Schule“ zu sein. Musische Dinge vom Gesang bis zum Tanz, vom kunstvollen Handwerken bis zur Extraportion Leseförderung gehören mit zum Stundenplan in beiden Grundschulen. Und hin und wieder – wie jetzt – auch mal eine ganze Woche, in der die Kinder sich kreativ so richtig austoben können. Das nordafrikanische Marrakesch mit seinem bunten Treiben bot ihnen einige Vorlagen. Neben fliegenden Teppichen – deren Unterbau der Einfachheit halber übrigens aus Rollbrettern bestand – haben die Kinder alte Töpfer- und Webkünste entdeckt, sich in der Kalligraphie versucht und geheimnisvolle Masken gestaltet. Sogar zu waschechten Gauklern sind sie geworden und haben viele zirkusreife Nummern bis hin zum Tänzchen auf dem Drahtseil vorbereitet. All das gab es zu sehen beim großen Abschlussmarkt, den die die Kinder mit ihren Lehrern und den Mitarbeitern von „Aber Hallo“ in der Turnhalle der Grundschule aufgezogen haben. Eingeladen waren Eltern und Freunde, die auf diese Weise hautnah dran sein konnten an dem, was während der Woche entstanden war. Sogar ein eigenes „Making Of“ hatten die Schüler auf einer großen Leinwand parat, denn während der Aktionswoche hatten die Kinder ihre Mitschüler in den einzelnen Projektgruppen immer wieder mit der Kamera besucht. Also stand auch das Filmen mit auf der langen Liste der kulturellen Dinge, die es auch künftig in der „Kultur.Schule“ geben wird.

21.03.2018 / Aachener Zeitung - Nordkreis / Seite 17 / Lokales