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CDU kritisiert Umbaupläne

Neugestaltung der Bismarckstraße „besonders für Radfahrer gefährlich“

Düren. Mit den Umbauplänen für die Bismarckstraße in Düren ist die CDU nicht einverstanden. Vor allem für den Radverkehr seien die Planungen „völlig unakzeptabel“, sagt Fraktionschef Stefan Weschke.

Nach den bisherigen Ideen sollen Fahrradfahrer künftig auf der Straße unterwegs sein, obwohl an der Bismarckstraße heute noch größtenteils ein separater Radweg vorhanden sei. Besonders am Rurtal-Gymnasium und an der Angela-Schule sei es für die CDU unverantwortlich, die Radwegebenutzungspflicht aufzuheben und den Radler auf die „in diesem Bereich schmale Straße zu locken. Durch startende und stoppende Fahrzeuge seien unfallträchtige Situationen programmiert“, sagt Weschke. Die Christdemokraten bemängeln auch an weiteren Stellen die geplante Radführung und weisen dafür der Ampel-Koalition die Schuld zu. Die Koalitionäre machten eine Verkehrspolitik für „den sportlich-aggressiven Kampfradler“, so Weschke. Den gemeinen Radfahrer erreichten SPD, Grüne, Linke und FDP damit nicht. Die CDU schlägt vor, die Radwegebenutzungspflicht beizubehalten und entlang des Theodor Heuss-Parks einen eigenen Radweg anzulegen.

Heute tagt ab 17 Uhr im Dürener Rathaus der Verkehrs- und Bauausschuss. Die Umgestaltung der Bismarckstraße steht auf der Tagesordnung.

23.11.2017 / Dürener Nachrichten / Seite 15 / Lokales Düren