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Gravierender Fehler

Unser Leser Hermann Hartmann schreibt zum Thema „Radweg Jülich-Aachen“:

Eines muss man ja mal klar sagen: Der Ausbau des Radweges Jülich-Aachen auf der alten Bahntrasse ist wirklich gut gelungen; eine Autobahn und ein Genuss für jeden ambitionierten Radfahrer. Leider ist den Planern und Ausführern ein gravierender Fehler unterlaufen: An den Übergängen Adenauerstraße und St.-Mauri-Straße fehlen die aus Sicherheitsgründen dringend notwendigen Sperren, die die Radler zwingen abzusteigen und die Straßen zu Fuß zu überqueren. In der letzten Zeit habe ich feststellen müssen, dass sowohl geistige als körperliche „Tiefflieger“ die besagte Straße im Tiefflug überqueren, ohne abzubremsen oder auch nur nach links und rechts zu schauen, ob sich vielleicht auf der vorfahrtsberechtigen Straße ein Fahrzeug nähert. Auch die Autofahrer, die die hier herrschenden Tempobeschränkungen von 30 bzw. 50 km/h halten, können oft nur knapp einen Zusammenstoß verhindern. Auch ich musste mir schon nach mehreren Beinahe-Zusammenstößen mit unbelehrbaren Radfahrern so manche Frechheit sagen lassen. Wenn dann etwas passiert, ist der „böse Autofahrer“ der Dumme, ob schuldig oder nicht. Hier besteht nach meiner Meinung erheblicher Handlungsbedarf seitens der Behörden, um diese gefährlichen Unfallschwerpunkte so zu entschärfen.

13.12.2019 / Dürener Zeitung / Seite 17 / LOKALES