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Forschen am MGJ

Grundschülerinnen beweisen große Neugier

Jülich. Was haben Weckmann, Weihnachtsplätzchen, Mikroskope, elektrische Schaltungen und leuchtende Fensterchen gemeinsam? Sie alle sind Gegenstände des naturwissenschaftlichen Nachmittags am Mädchengymnasium Jülich: Zum fünften Mal wurde eine Entdeckungsreise unter dem Stichwort „Lichtblicke“ in den naturwissenschaftlichen Räumen des MGJ angeboten.

Eingeladen waren vor allem Grundschülerinnen der 4. Klassen, die – angeleitet von Schülerinnen der 7. und 9. Klassen – verschiedene Stationen aus den Bereichen Ernährungslehre, Chemie, Biologie, Mathematik und Physik besuchten, mit Freude experimentierten und Neues entdeckten.

Rund 50 junge Forscherinnen waren der Einladung der Lehrerinnen und Lehrer der einzelnen Fachschaften gefolgt und ließen ihrer Neugierde freien Lauf. Gemäß dem Prinzip „Lernen durch Lehren“ profitierten auch die älteren Schülerinnen, die souverän in die Rolle der Tutorinnen schlüpften und den Viertklässlerinnen mit Rat und Tat sowie mit Fachwissen zur Seite standen. Auf dem Programm standen beispielsweise das Mikroskopieren von Hefezellen, das Geheimnis der brausenden Weihnachtsplätzchen, der Bau eines Weihnachtshauses aus Rechteck, Dreieck und Kreis sowie seiner weihnachtlichen Beleuchtung, die gekonnt und selbstständig gebaut und verkabelt wurde.

So waren es nicht nur die Erinnerungen und Eindrücke eines spannenden Nachmittags, sondern vor allem auch das begehrte Forscherprotokoll, der Weckmann und die selbst gebauten, leuchtenden Weihnachtshäuschen, die die Schülerinnen als „Lichtblick“ mitnehmen durften.

11.01.2018 / Jülicher Zeitung / Seite 17 / Lokales