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Batterie-Cluster: Ministerium fördert RWTH-Projekte

Aachen Im Rahmen des Dachkonzepts „Forschungsfabrik Batterie“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung vier weitere Batterie-Kompetenzcluster mit insgesamt 100 Millionen Euro. An drei Forschungsclustern ist die RWTH Aachen beteiligt. Die neuen Kompetenzcluster bauen auf den vorhandenen Strukturen des Dachkonzeptes auf, in dessen Gesamtkontext auch die Forschungsfertigung Batteriezelle Münster eingebunden ist. 

Drei Kompetenzcluster zu den Themen Batteriezellproduktion (ProZell), Festkörperbatterien (FestBatt) und Batteriematerialien (ExcellBattMat) sind bereits angelaufen. Insgesamt sind mehr als 40 Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Die vier neuen Batterie-Cluster beschäftigen sich mit verschiedenen Batterieinnovationen. Der nun mit rund 30 Millionen Euro geförderte Cluster „Intelligente Batteriezellproduktion“ erforscht die Erhöhung und Flexibilisierung der Produktivität der Zellproduktion. Professor Achim Kampker vom Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components koordiniert das Projekt an der RWTH. Der Kompetenzcluster „Recycling/Grüne Batterie“ – ebenfalls mit rund 30 Millionen Euro unterstützt – wird von RWTH-Professor Bernd Friedrich vom Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling geleitet. Mit rund 20 Millionen Euro wird der Cluster „Batterienutzungskonzepte“ gefördert. RWTH-Professor Dirk Uwe Sauer vom Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe übernimmt hier die Sprecherfunktion. (red)

23.07.2020 / Aachener Nachrichten - Stadt / Seite 9 / WIRTSCHAFT