Lesen. Suchen. Sammeln

Verschärfter Blick nicht nur auf Eilendorf

Optik Moeres feiert 25-Jähriges. Neues Geschäft.

Aachen Von Familien mit Kindern über Geringverdiener bis hin zum Kunden mit hohen Ansprüchen reicht die Kundschaft von Optik Moeres in Eilendorf. Und dieses breite Spektrum ist laut Inhaber Christian Moeres schon etwas ganz Besonderes. Das Geschäft an der Von-Coels-Straße 45 wurde von seinem Onkel Reiner Moeres gegründet und feiert am 5. März sein 25-jähriges Bestehen. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, haben Christian Moeres und auch schon sein Onkel in modernste Technik investiert. Anfänglich habe es in Eilendorf auch keinen Augenarzt gegeben.

Christian Moeres hat sich nach eigenen Worten dafür eingesetzt, dass es heute eine augenärztliche Praxis in Eilendorf gibt. Überhaupt liegt der Stadtteil ihm – ebenso wie seinem Onkel – ganz besonders am Herzen. „Wir sponsern Vereine, Schulen und Kindergärten“, erzählt er. Und da das Konzept seines Geschäfts offensichtlich aufgeht, übernimmt er jetzt auch in Haaren das Optiker-Geschäft am Haarener Markt, das Inhaber Peer Welski aus Altersgründen aufgibt. Auch in Haaren wird Optik Moeres also mit einer Filiale vertreten sein. Christian Moeres und sein Team stellen sich immer wieder auf neue Herausforderungen ein. „Allein die Anforderungen an eine Gleitsichtbrille sind heute durch die Arbeit am Computer sehr viel höher als früher“, sagt er. Und die Brillengläser seien inzwischen alle mit einem sogenannten Blaufilter versehen, um das Auge während der Arbeit am Bildschirm und mit den digitalen Medien zu schützen. Neben der Qualität der Gläser ist dem Kunden demnach aber nach wie vor die Optik im wahrsten Sinne des Wortes besonders wichtig. „Wir haben Kunden, die gleich mehrere Brillen haben“, erzählt er. Modische Aspekte spielen dabei offenbar ebenso eine Rolle wie die Materialien des Gestells. Während der eine auf teure Labels zurückgreife, stelle der andere Themen wie Nachhaltigkeit oder edle Materialien in den Mittelpunkt, erzählt Christian Moeres.

Zum 25-jährigen Jubiläum schaut er mit Optimismus in die Zukunft, auch wenn es seiner Meinung nach durchaus einen Wermutstropfen gibt. „Es wird immer schwerer, Nachwuchs zu finden“, sagt er und freut sich gleichzeitig, dass er derzeit zumindest einen jungen Mann in Ausbildung hat.

16.02.2019 / Aachener Zeitung - Stadt / Seite 19 / LOKALES