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KURZ NOTIERT

„Mittlere Katastrophe“: Kritik an Radstreifen

Düren Nach Ende der Umbauarbeiten an der Bismarckstraße übt die Arbeitsgemeinschaft „ProRad“ besonders am Radfahrstreifen stadteinwärts zwischen Bus- und  Fahrspur heftige Kritik. In einem Schreiben an die Stadtratsfaktionen spricht AG-Sprecher Ron Maris von einer „mittleren Katastrophe“. Er ist überzeugt, dass der erste Unfall nicht lange auf sich warten lasse. „Pro Rad“ moniert die Breite des Radstreifens von 1,84 Meter. Zwei Meter sollten es schon sein. Mit Blick auf den Fußgängerweg am Heuss-Park hätte dies vermieden werden können, beklagt die AG. Sie fordert, den Radfahrstreifen zu verbreitern und rot zu färben, die Verschwenkung zu verlängern, die Haltelinien für Radler vorzuziehen und die Bushaltestelle auf der Bismarckstraße um mindestens zehn Meter zurückzuverlegen, damit Busse nicht nach dem Anfahren den Radweg kreuzen müssen. (ja)

11.05.2019 / Dürener Nachrichten / Seite 15 / DÜREN